Meine künstlerischen Projekte entwickeln sich im Spannungsfeld von Erinnern und Intuition. Auch wenn ich Fragmente, Objekte und Fotografien aus meinem persönlichen Archiv einarbeite, sind sie jedoch keine Speicher bloß persönlicher Erinnerungen. Ich setze eigene wie gesammelte Materialien und Fundstücke thematisch zueinander. Durch diese Veränderung erhalten sie im neuen Kontext Allgemeingültiges. Dieser Werkprozess wirkt für mich wie ein Transformator, mit dem ich Erinnerungsbilder verwandeln und neu konstruieren kann. Ich betrachte das Thema aus empathischer Distanz – alles fügt sich schlussendlich im neuen Miteinander in der Installation zu einem eigenen Resonanzraum für die Betrachtenden.

Kunst ist Gedächtnis, wir verstehen unsere Welt erst, wenn wir sie genau betrachten. Wir erspüren, wohin wir gehören und wie wir in dieser Welt verankert sind.

PETRA MARIA MÜHL

geb. 1965 in Hannover
1980–1984 Mitglied Studio für Neue Musik bei José Luis de Delás, Köln
1984 Abitur, Bühnenbildpraktikum Theaterwerkstätten der Bühnen der Stadt Bonn

Schule für Gestaltung Basel, Schweiz, Fläche und Farbe bei Moritz Zwimpfer
Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach/Main, Diplomstudium Freie Kunst, Schwerpunkt Dreidimensionales Bild bei Klaus Staudt

Förderpreis der Futura AG Wiesbaden, Johannes-Mosbach-Stipendium, Offenbach/Main
Preisträgerin Stiftung CITOYEN, Frankfurt/Main, Projekt Hauswandpoesie [mit Anja Hantelmann]
Arbeitsstipendium der Hessischen Kulturstiftung Wiesbaden
Kulturpreis der Stadt Offenbach/Main mit Kunst.Ort.Rumpenheim e.V.

Lebt und arbeitet in Offenbach am Main

AUSSTELLUNGEN [Auswahl]

2026
ÜBERGÄNGE. Kulturpavillon Frankfurt am Main
HUNGER. BELICHTUNGSMESSER 2 Biennale für Gegenwartskunst, Opel-Altwerk Rüsselsheim
KINDER KINDER. Jahresausstellung Kunstsammlung Landratsamt Hofheim am Taunus

2025
¡¿UNSERE WELT IST SCHÖN?! Kunststation Kleinsassen
WEHRHAFT. Ev. Kultur.Kirche und Das Offene Haus. Darmstadt
ROSENKOSMOS. Galerie Schamretta, Frankfurt/Main

2024
LICHT. Kunstverein Wörth am Rhein, Galerie Altes Rathaus
NATUR I – REALITÄT UND IMAGINATION. Kunstforum Seligenstadt
mit Ulrike Donié, Romana Menze-Kuhn, Georgia Wilhelm

2023
DIE KLEINSTE ZELLE I. Installation. Kunstansichten Offenbach/Main

2021
IN MEMORIAM. Kulturpavillon Fechenheim

2020
KREUZ | FAHRT / WEGKREUZE. MarienDom zu Andernach mit Karin Nedela und Anat Manor
WANN FÄLLT DER  NÄCHSTE SCHNEE. Doppelausstellung mit Hagen Bonifer, Galerie bok e.V.
VERTIKALE STILLE. Arbeitsstipendium der Hessischen Kulturstiftung Wiesbaden [Katalog]

2018
MEMORIAKABINETT. Projektraum Dauster, Offenbach/Main

2015/16
MELENCOLIA PROJEKT 2005–2015. Haus der Stadtgeschichte, Offenbach/Main [Katalog]
ROSENKOSMOS. galerie kleiner kunstraum21, Geiselbach

2013
SCHWEBENDE AHNUNGEN. Doppelausstellung mit Matthias Peinelt, Galerie salon13, Offenbach/Main
LA RÉALITÉ, UNE ILLUSION. Palais de la Culture de Puteaux, Paris, Frankreich

2012
DARF ETWAS NICHT WAHR SEIN. Galerie Sala Terrena Mödling/Wien, Österreich
GEWALT. Heyne Fabrik, Offenbach/Main

2011
ROSENMEDITATIONSRAUM. Kunsttage Dreieich, Städtische Galerie
LICHTGESTALTEN. Zeilgalerie Frankfurt/Main

2009
ROSAS.BLAU. Roland Berger Strategy GmbH, Frankfurt/Main

2008
RECORDAR Y OLVIDAR. Galería Castell Miquel Alaró, Mallorca, Spanien

2006
FREISCHWIMMER. Städtische Galerie, Schloss Philippsruhe Hanau [Katalog]

2005
JETZT WIRD ERINNERUNG. frauen museum wiesbaden, Wiesbaden [Katalog]

2004
ORTUNG. Doppelausstellung mit Rudolph Köpping, Landschaftsmuseum, Kloster Seligenstadt
MNEMOSYNE. Galerie der Stadt, Maintal

2002
WAS BLEIBT. Deutsches Ledermuseum DLM Offenbach/Main

2001
MALEREI. FOTO. TEXT. Schloss Philippsruhe Remisengalerie, Hanauer Kulturverein

2000
INNENSCHAU. Galerie Schamretta, Frankfurt/Main [Katalog]

1998
SAMMLUNG. Galerie Schamretta, Frankfurt/Main [Katalog]

SAMMLUNGEN

Frankfurter Sparkasse 1822, Frankfurt/Main
Galerie Schamretta Frankfurt/Main
Schloss Aystetten Augsburg
Sammlung frauen museum Wiesbaden
Hamacher Resorts Sa Carrossa, Artá, Spanien
Sammlung Kienbaum, Düsseldorf + Stuttgart
Villa Laube Seligenstadt
Privatsammlungen